ADAC GT Masters·19.4.2018

Podium und Punkte für BWT Mücke Motorsport: DTM-Star Jamie Green zum zweiten Mal im Einsatz

Im mit 35 Autos stark besetzten Feld sollen 2018 die drei Audi R8 LMS des Teams für Erfolge und Aufsehen sorgen. Am Steuer der Autos die bewährte Mücke-Kombination aus Jugend und Erfahrung. In der #26 griffen Jeffrey Schmidt und DTM-Star Jamie Green an. Der Brite ersetzte am Auftaktwochenende Stammpilot Stefan Mücke, der aufgrund einer Terminkollision passen musste. In der #25 kämpften Ricardo Feller und Christopher Haase um Punkte und in der #24 gingen Mike David Ortmann und Markus Winkelhock an den Start.

Es war ein starkes Auftaktwochenende für den BWT Audi R8 LMS #25 von Feller und Haase. Von Rang 14 gestartet, kämpfte sich das Duo im Verlauf des Sonntagsrennens bis in die Top ten nach vorne. Damit feierte der Schweizer Feller nicht nur seinen ersten Punkt im ADAC GT Masters, sondern bescherte BWT Mücke Motorsport das erste Podium der Saison - und sein erstes überhaupt in der "Liga der Supersportwagen". In der Junior-Wertung für Fahrer unter 25 Jahren sicherte sich Feller gemeinsam mit Haase Rang drei und durfte auf dem Treppchen Champagner verspritzen. Schon im ersten Rennen des Wochenendes legte das Duo eine starke Aufholjagd hin. Von Startposition 20 aus kämpften sich Feller und Haase durchs enge Feld und schrammten am Ende mit Rang elf nur hauchdünn an den Punkten vorbei.

Erst zum zweiten Mal überhaupt war DTM-Star Jamie Green für BWT Mücke Motorsport im ADAC GT Masters unterwegs. Zum Start in die neue Saison vertrat der Brite Stammfahrer Stefan Mücke, der beim 24h-Nürburgring-Qualifikationsrennen antrat. Gemeinsam mit Schmidt sicherte Green im BWT Audi R8 LMS #26 sofort Zählbares für Rang acht. Von Platz zehn ins Samstagsrennen gegangen, schaffte Schmidt den Sprung bis in die Top-6. Ein Missverständnis beim Boxenstopp und ein Zeitverlust von rund drei Sekunden kostete die Mannschaft allerdings drei Positionen. Dennoch: die ersten Punkte für BWT Mücke Motorsport in der Saison 2018! Auch im zweiten Lauf war das Duo auf dem Weg zu einem guten Ergebnis, bis erneut der Boxenstopp dazwischenkam. Durch eine Technikpanne blieb die #26 um 0,4 Sekunden unterhalb der geforderten Mindestdauer für Boxenstopps - Durchfahrtsstrafe und damit lediglich Rang 26.

Für Ortmann und Winkelhock im kfzteile24 Audi R8 LMS #24 begann das Wochenende ebenfalls vielversprechend. In den freien Trainings ließ sich das Duo weder von roten Flaggen noch von einsetzendem Regen beeindrucken und fuhr in beiden Sessions in die Top-sechs. Ähnliche Positionen hatten die beiden auch in den Rennen anvisiert. Im Samstags-Qualifying erwischte Ortmann bei schwierigen Bedingungen und viel Verkehr auf der Strecke nicht die ideale Runde und ging von Platz 17 ins Rennen. Gemeinsam mit Winkelhock arbeitete er sich im Verlauf der einstündigen Renndauer bis auf Rang 14 nach vorne. Im zweiten Lauf am Sonntag jedoch erneut ein Rückschlag: Gleich nach dem Start von Platz 17 kam es zu einer Berührung mit einem anderen Auto. Winkelhock musste ausweichen und fand sich auf Rang 21 wieder. Ortmann fuhr nach dem Fahrerwechsel schließlich enttäuscht auf Rang 16 ins Ziel.

"Das erste Rennwochenende lief leider nicht so, wie wir uns das erhofft haben", erklärte Michael Weiss, der Technische Direktor des Teams: "Uns war klar, dass das Starterfeld nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ angewachsen ist. Durch die Wetterkapriolen im Winter fielen einige geplante Tests sprichwörtlich ins Wasser. Das hat sich natürlich ein wenig auf die Saisonvorbereitung ausgewirkt. Unser Fahrer-Lineup ist gut, was nicht zuletzt Ricardo mit seinem Junior-Podium im zweiten Rennen unter Beweis gestellt hat. Die neue BoP, die dieses Jahr eingeführt wurde, hat letztlich dazu geführt, dass das Feld noch viel enger zusammengerückt ist. Da gibt es sehr wenige Leistungsunterschiede zwischen den Herstellern und Teams, sodass es einfach unglaublich schwierig ist, am Vordermann vorbeizukommen. Daher haben wir uns schon ordentlich geschlagen, auch wenn wir nicht das erreicht haben, was wir uns gewünscht hätten."

Quelle: Team